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Janine ist eine Magd von Gilead. Sie wird zusammen mit June ins Rote Zentrum gebracht, doch während June sich möglichst unauffällig verhält, will Janine sich den Anweisungen der Tanten nicht beugen. Zur Strafe wird ihr gleich am ersten Tag ein Auge entfernt - ein Trauma, von dem sich Janine psychisch nie wieder erholt.

BiografieBearbeiten

Vor GileadBearbeiten

Im Roten Zentrum muss Janine umringt von den anderen Mägden erzählen, wie sie in ihrer Schulzeit von mehreren Mitschülern in einem Keller vergewaltigt wurde. Sie ist von dem Erlebnis offensichtlich stark traumatisiert - einige der Jungs hielt sie für Freunde. Als sie mit der Erzählung fertig ist, gibt Tante Lydia ihr die Schuld für die Vergewaltigungen, weil sie die Täter gereizt habe. Unter dem Druck der Tanten zeigen die anderen Mägde mit dem Finger auf Janine und geben ihr ebenfalls laut die Schuld für alles, was ihr angetan wurde. Janine hat einen Sohn namens Caleb.

GileadBearbeiten

Als June Janine nach dem Roten Zentrum wiedersieht, ist Janine hochschwanger und sehr stolz darauf. Sie ist psychisch offensichtlich noch immer instabil und zeigt autistische Züge. Nach der Geburt wird das Baby sofort in die Arme der rechtlichen Mutter gegeben und von dieser Angela genannt. Janine hat allerdings den Namen Charlotte für sie ausgewählt und ist froh, dass sie für die Stillzeit noch bei ihrem Kind sein kann. Als June sie später besucht, ist Janine überzeugt, dass der Familienvater Warren verliebt in sie ist und mit ihr und Charlotte durchbrennen wird. Als sich später herausstellt, dass ihr falsche Hoffnungen gemacht wurden und sie einer anderen Familie zugewisen wird, entführt sie das Kind und will sich mit ihm gemeinsam von einer Brücke in den Tod stürzen. June kann sie davon überzeugen, ihr das Mädchen zu übergeben, doch Janine selbst stürzt sich trotzdem in das eisige Wasser. Sie überlebt den Sturz zwar, wird für ihre Taten allerdings zum Tode verurteilt. Die anderen Mägde sollen sie steinigen, weigern sich jedoch.